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Weihnachten ist längst vorbei und die Christbäume sind entsorgt. Alle Christbäume? Nein! Eine Kundin hat ihrem Baum ein zweites Leben geschenkt: Entrindet und bunt dekoriert ist er ein Schmuckstück für die Frühlingszeit. Sehen Sie selbst …

Am dritten Adventswochenende kam die Kundin wie jedes Jahr in die Kultur und suchte sich für ihre Familie eine Nordmanntanne aus. Zu Weihnachten schmückte er die schicke Wohnung. Aber irgendwann hieß es dann Abschied nehmen. Die besinnliche Zeit war vorbei.

Aber anstatt den Baum nun einfach wegzuwerfen, fand er eine neue Bestimmung: als dekoratives Schmuckstück. Zunächst im Haus, dann im Freien. Wenn Sie genau hinschauen, erkennen Sie, dass noch einige wenige Weihnachts-Accessoires dranhängen: Zum Beispiel ein verschneiter Tannenzapfen. Aber es überwiegt das Frühjahr. Eier, Hahn, Henne und Vögel: alles Zeichen, dass der Frühling nicht mehr aufzuhalten ist.

Danke, Karin für die kreative Idee und die Bilder!

Dezember 2020: Ein besonderer Christbaum mit Krone

Tannenduft erfüllt die Häuser, rote Kugeln glänzen im Dunkelgrün: Unsere Bio-Christbäume haben zu Weihnachten ein neues Zuhause gefunden. Von einem besonderen Baum möchten wir Ihnen hier erzählen, um Ihnen damit ein Lächeln zu schenken … 

Im Jahr 2020 ist vieles anders: Bereits zum 1. Adventswochenende strömen außergewöhnlich viele Menschen auf unsere Christbaumkultur. Familien und Einzelpersonen suchen sich „ihren“ Baum aus und ziehen – diesen eingenetzt – wieder zufrieden von dannen. Stunde um Stunde verlässt ein Nadelbaum nach dem anderen unser kleines Natur-Paradies. Was für ein Ansturm – wir sind begeistert vom starken Interesse an Bio-Bäumen…

Noch ist genug für alle da. Vor allem unsere zum Lieblingsbaum auserkorene Tanne steht noch. Sie ist ein besonderer Baum. Ist er doch sehr weit ausladend und vor allem: Er hat drei Spitzen. Bereits im Vorjahr standen mehrere Familien davor und wägten hin und her, ob er in ihre Räumlichkeit auch passe. Doch anscheinend war seine Zeit noch nicht gekommen. So verbrachte er ein weiteres Jahr auf unserer Kultur, legte noch mal an Höhe und Umfang zu. Wurde mit Hilfe von unseren Shrobshire-Schafen weiterhin gepflegt. 

Doch nun ist es soweit. Freudestrahlend kommt eine Frau auf uns zu: Sie habe nun einen Baum gefunden. Passend zu diesem Jahr sei er ein „Corona-Baum“. Denn Corona ist lateinisch – und bedeute „Krone“. Ihr ausgewählter Baum habe nämlich drei Spitzen, er trägt also wirklich eine Art Krone. Uns war sofort klar, welcher gemeint war.

Und so führt uns die Familie zu ihrem diesjährigen Traumbaum. Witzigerweise meinen sie: Eigentlich ist es ja eine ganze Baumgruppe. Der Baum hat sich nämlich gleich zu Beginn seiner Pflanzung gezwieselt. Und so wuchsen aus dem Stamm drei beinahe gleichwertige Bäumchen zu einer dichten, harmonischen Einheit heran. 

Tja, und dann geht es ganz schnell. Der seit sicherlich über 10 Jahren gewachsene Baum wird von unserem Sohn Michael mit der Motorsäge umgeschnitten. Mit vereinten Kräften wird er anschließend zum Anspitzen nach vorne getragen. Michael verwendet dafür ausnahmsweise noch einmal die Motorsäge. Für unseren Anspitzer ist dieser gewaltige Baum doch etwas zu groß.

Auch der Durchzieher kommt fast an seine Grenzen. Doch schließlich ist die dicke Nordmanntanne fest verpackt in einem Netz…

… und dann beginnt bei der Familie zuhause die Verwandlung vom grünen Tannenbaum in ein kleines weihnachtliches Juwel:

Unzählige liebevoll gebastelte kleine Schmuckstücke und gesammelte weihnachtliche Deko wird mit großer Sorgfalt an die dichten Zweige gehängt. Engel reihen sich an Strohsterne, bunte und naturbelassene Holzfiguren finden ihren Platz neben roten Stoffherzen. Sogar ein kleines Kripperl in einer Nussschale mischt sich darunter. Jedes davon ein Einzelstück: Was wohl die Erinnerung dahinter sind? Wo wurden sie erstanden – wurden sie sogar selbst hergestellt? Ein Baum voller kleiner Geschichten, welch schöne Vorstellung.

 

Und so erstrahlt am 24. Dezember dieser Pracht-Christbaum mit einer Lichterkette und zaubert allen Betrachtern ein Lächeln ins Gesicht.

Ein Lächeln, das so wichtig ist in dieser Corona-Zeit. Ein Lächeln für einen außergewöhnlich schön geschmückten Tannenbaum – für einen Baum mit einer Spitzen-Krone. 

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und viel Freude mit Ihrem eigenen, besonderen Christbaum – gekrönt von einem zufriedenen Lächeln. 

 

 

PS: Herzlichen Dank an Familie Grünewald für die tollen Bilder – und die Freude, die Sie uns allen damit geschenkt haben. 

Dezember 2020: Christbaumverkauf

Der Christbaum-Verkauf findet heuer Corona-konform statt: In der weitläufigen Kultur sind die Mindestabstände problemlos einzuhalten. Wir freuen uns, Sie am 2., 3. und 4. Adventswochenende von 9 – 16 Uhr in der Kultur zu begrüßen und wünschen frohe und vor allem gesunde Weihnachtsfeiertage.

Mit der Adventszeit beginnt auch unser Christbaumverkauf: Die Bäume sind bereits mit Etiketten versehen und warten darauf, von Ihnen ausgesucht zu werden. Sie können die Christbäume wieder selbst umsägen oder auch bereits gefällte Bäume erwerben.

Natürlich ist es uns wichtig, dass Sie gesund durch die Adventszeit kommen. Mit ein paar Maßnahmen wollen wir dafür sorgen, dass Sie Corona-konform Ihren Baum aussuchen können:

  • Eingang und Ausgang sind heuer voneinander getrennt. Wir bitten darum, überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Masken zu tragen.
  • Wenn möglich, bringen Sie Ihre eigene Säge mit. Falls Sie keine besitzen – auch kein Problem: für Sie stehen desinfizierte Handsägen zur Verfügung.
  • Aus Hygieneschutzgründen ist es uns heuer leider nicht möglich, Glühwein und Gebäck anzubieten. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder an der warmen Feuertonne stehen zu können.

Doch auch dieses Jahr wird es sicher ein besonderes Erlebnis, den eigenen Baum auszusuchen und damit Weihnachten zu feiern.

 

Alle Details zu Öffnungszeiten (2., 3., 4. Adventswochenende), 

Anfahrt und Preise finden Sie 

hier.

Lesen Sie noch mehr über den diesjährigen Verkauf im Artikel des Donaukuriers: 

Von der Bio-Plantage ins Wohnzimmer“ , 9.12.2020

Dezember 2020: Adventsmarkt abgesagt – Zweigeverkauf nicht

Corona-Schutz geht vor: Leider ist der Adventsmarkt in Plankstetten dieses Jahr abgesagt und somit auch unser Stand dort. Ein kleiner Trost: Wir hinterlegen Tannenzweige und gebundene Sträuße am Missionsbasar – und Christbäume gibt’s Corona-konform direkt in der Kultur.

Corona geht auch am Adventsmarkt in Plankstetten nicht vorbei. Bis zuletzt hatten wir gehofft, dass der stimmungsvolle Markt abgehalten werden kann. Doch die gestiegenen Infektionszahlen ließen den Verantwortlichen des Klosters keine andere Wahl: Der Adventsmarkt muss leider entfallen – und damit auch unser liebgewonnener Stand mit dem Kerzenbasteln für Kinder.

Für unser Stand-Angebot an Tannenzweigen und frischgebundenen Sträuße gibt es aber schon eine alternative Lösung: Schauen Sie gerne am Eingang des Missionsbasars des Kloster Plankstetten vorbei. Dort können Sie sich ab jetzt mit der beliebten Deko für Gräber, Türen oder das winterliche Heim eindecken.

 

Birken-Kerzenständer, Holzuntersetzer,  Zweige und Sträuße: all diese weihnachtlichen Dekorationen finden Sie auch direkt in unserer Kultur. Genauso Topfbäume und bereits frisch geschlagene Bäume – mit derselben Auswahl wie in Plankstetten.

Denn nach jetziger Planung soll der Christbaumverkauf direkt in der Kultur weiterhin stattfinden –  und zwar ab dem 2. Adventswochenende und natürlich mit Hygienekonzept. Mit diesem wollen wir unseren Teil beitragen, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und für ein gesundes Miteinander zu sorgen.

Sie können die Christbäume auch dieses Jahr wieder selbst umsägen oder bereits gefällte Bäume erwerben. Die Mindestabstände sind beim Baumaussuchen in der Kultur problemlos einzuhalten. Dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, bitten wir, eine Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Bringen Sie – wenn möglich – Ihre eigene Säge mit. Falls Sie keine besitzen, auch kein Problem: wir desinfizieren unsere Sägen nach Gebrauch. Damit auch die nächste Person sicher ihren Lieblingsbaum aussuchen und ernten kann.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Start in die winterliche Zeit: Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf – für eine solidarische Weihnachtszeit! 

Juli 2020: Christbäume die zweite…

Neues Jahr, neue Christbaumkultur! Seit diesem Jahr wachsen auf einer 2. Fläche Christbäume. Natürlich bewirtschaften wir auch sie biologisch: Es grünte und blühte überall – lecker Futter für die Bienen und Wohltat für den Boden …

Bisher wurde die neu erworbene Fläche als konventioneller Acker bewirtschaftet – jetzt sollen dort unsere Bio-Christbäume wachsen. Zunächst säten wir dafür im vergangenen Herbst eine Gründüngung ein. Bis zum ersten Frost blühte sie unermüdlich und die Insekten freuten sich. Auch für uns Meschen hübsch anzusehen… 

Im Frühjahr wurde die Gründüngung in den Boden eingearbeitet. Die abgestorbenen Pflanzenreste sind Futter für die Bodenorganismen und helfen beim Humusaufbau. Vor der eigentlichen Baumpflanzung säten wir ein Bodenbegrünung ein: Niedrigwachsende Gräser und verschiedene Kleearten sollen für Beschattung des Bodens sorgen und dienen außerdem als Futter für unsere Bio-Rasenmäher – unsere Schafe. Um die Kultur herum säten wir zusätzlich eine Blühmischung für Insekten.

In bewährter Weise wurden die Bäume dann gepflanzt. Unsere Söhne bereiteten mit einem Erdbohrer die Löcher vor. In diese werden dann die Jungpflanzen gesetzt. Da hilft wieder die ganze Familie mit – und schon reiht sich bald Bäumchen an Bäumchen auf der neuen Fläche.

Alle Pflanzen stammen von zertifizierten Bio-Baumschulen. Weil wenn schon Bio, dann richtig. Übrigens: Die Nordmanntannen tragen noch zusätzlich das Fair-Trees-Zertifikat.

Dann noch ein wilddichter Zaun herum und schon sollte es wachsen können.

War bei der Pflanzung der Boden noch nackt, spitzten bald die ersten Gräser und der Klee aus dem Boden. Natürlich auch „Unkräuter“ wie Hundskamille, Melde, Mohn oder Ausfallgetreide. Dank regelmäßiger Regenfälle entwickelten sich Bäumchen und Bodenbegrünung gut. Ab Ende Juni hatten dann auch unsere Shroppis genügend Futter. Während des gesamten Sommers standen die Schäflein hier und ließen sich die Gräser und Kräuter schmecken.

Auch in der alten Fläche wurden in die Lücken wieder mit neuen Bäumchen bepflanzt. Schließlich sollen auch hier in 7 bis 8 Jahren noch ausreichend Bäume stehen. Für viele weitere Jahre mit einer schönen Auswahl an Christbäumen – und zwar jetzt auf zwei Kulturen!

 

Januar 2020: Glitzernde Stille auf der Kultur

Der Winter schenkt der Kultur wieder ein wenig Ruhe: Der Weihnachtstrubel ist vorbei – und die Kälte überzieht nach und nach die Bäumchen mit glitzernden Eiskristallen. Auch für uns heißt es: Es ist Erholung angesagt …

Hin und wieder schürt ein Fuchs durch die Fläche: vielleicht gibt es Mäusebraten?! Wir wünschen ihm guten Appetit. Mäuse jedenfalls gibt es genug. Auch der Mäusebussard, die Eulen und Käuze sind hoch willkommen.

Lange wird die Ruhe nicht andauern: sobald es das Wetter zulässt, werden die Stöcke der geernteten Bäume mit der Stockfräse beseitigt.

Neue Bäumchen werden im Frühjahr nachgepflanzt. Welche Arten werden wohl in 8 bis 10 Jahren nachgefragt werden? Bleiben Nordmanntanne & Blaufichte weiter so gefragt oder kommen neue Sortentrends? Wie viele Stück von jeder Art brauchen wir? Überlegungen, die jetzt in aller Ruhe durchgesprochen werden können.

Und jeden Tag steigt die Sonne etwas höher und an manchen Tagen ist schon der Vorfrühling zu erahnen…

Dezember 2019: Frohe Weihnachten!

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, 

wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und Ihr Interesse an einem biologisch produzierten Christbaum. Wir hoffen, dass er auch Ihr Herz erwärmt und bei Ihren Kindern die Augen leuchten lässt.

Der grüne Baum als Symbol des Lebens zeigt uns, dass es weitergeht, sogar in den finstersten Nächten des Jahres.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete und friedliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

Ihre Familie Dütsch

Oktober 2019: Spätfrost und Hitzerekorde – was für ein Jahr… 

Es beginnt die kühle Jahreszeit – Weihnachten naht. Die Christbäume sind gut gewachsen und stehen sattgrün in der Kultur. Wir hatten schon befürchtet, dass uns die Hitze heuer Probleme machen könnte, aber es kam anders …

Wärme und Spätfrost

Der April war sehr trocken und gerade die frisch gepflanzten Bäumchen litten unter dem fehlenden Wasser. Anfang Mai gab es eine kalte Nacht mit Minustemperaturen. Den Frühstartern unter den Bäumen erfroren die zarten neuen Triebe. Kein schöner Anblick! Gott sei Dank waren nur wenige Nordmanntannen betroffen. Am meisten hat es wieder einmal die Felsengebirgstanne getroffen. Sie ist die absolute Frühstarterin und bekommt fast jedes Jahr eins auf die Mütze! Wir pflanzen diese jetzt nicht mehr nach – und müssen also in Zukunft auf diese schöne Tannenart verzichten. Der rauen Albhochfläche ist sie anscheinend nicht gewachsen.

Der Mai war dieses Jahr kühl und feucht. Für die Pflanzen war dies ein Segen. Wir konnten förmlich spüren, wie die Bäume das Wachsen begannen. Die frisch gesetzten Bäumchen begannen auch zu treiben.

Hitze und Trockenheit

Im Juni und nochmals im Juli änderte sich das schlagartig. Zwei Hitzewellen zogen mit Rekordtemperaturen von über 40 Grad übers Land. Unsere Sorgen wurden größer: Überstehen die frisch gesetzten Bäumchen die brutale Hitze und die Trockenheit? Die Gräser und Kräuter vertrockneten und auch unsere Schafe hatten bald nichts mehr zu fressen.

Schließlich begannen wir zu gießen. Ob es etwas gebracht hat, wissen wir nicht – aber die meisten Bäumchen konnten wir retten. Zugute kam uns, dass die Jungpflanzen im Schatten der alten Christbäume wachsen.

Den großen Bäumen machte die Trockenheit und die Hitze nichts aus. Sie sind gut verwurzelt und kommen auch in trockenen Jahren noch ans Wasser.

Ruhiger Spätsommer

Ab August sorgten immer wieder Gewitterschauer für Wassernachschub. Die Temperaturen waren wieder einigermaßen erträglich.

Alles in Allem: wir sind wir noch recht gut davongekommen. Jetzt im Herbst sieht es wieder ganz frisch aus. Die Schafe haben wieder Futter und halten den Bewuchs kurz.

Weihnachten kann kommen!

christbäume vom förster
Hitzesommer: Nur gut, dass wir fleißige Helfer*innen zum Gießen haben.
christbäume vom Förster
Hitze und Trockenheit ließ die Bodenvegetation vertrocknen. Den älteren Bäumen macht diese Witterung nichts aus, aber die Jungpflanzen kämpften ums Überleben.

April 2019: Neue Bäumchen für die Kultur

Die alten Stöcke sind gefräst. Jetzt kann’s losgehen: Damit in 8-9 Jahren wieder genug Christbäume zur Verfügung stehen, müssen sie nun gepflanzt werden. Die ganze Familie hilft mit, weil: viele Hände machen bald ein Ende …

Ende März/Anfang April ist es soweit: Viele Hundert Nordmanntannen, Blaufichten und Koreatannen werden in die entstandenen Lücken gepflanzt. Unser Sohn bereitet mit einem Erdbohrer die Pflanzlöcher vor. In diese werden dann die Jungpflanzen gesetzt. 

 

Da hilft wieder die ganze Familie mit – auch der Opa. Und unsere Gebirgsschweißhündin Lina kontrolliert, ob alles passt…

 

Alle Pflanzen stammen von zertifizierten Bio-Baumschulen. Weil wenn schon Bio, dann richtig. Übrigens: Die Nordmanntannen tragen noch zusätzlich das Fair-Trees-Zertifikat.

 

Jetzt müssen wir nur noch auf Regen warten: hoffentlich nicht zu lange…

März 2019: Es wird gefräst…

Die ruhigste Zeit des ganzen Jahres ist vorbei. Jetzt werden langsam die Tage wieder länger. Es ist Zeit, sich Gedanken über das Pflanzen zu machen. Aber bevor es losgeht, muss erst noch was anderes passieren …

Die Stöcke der geernteten Bäumchen werden entfernt. Dazu benutzen wir eine handgeführte Baumstumpf-Fräse. Mit dem Fräskopf werden Stöcke geschreddert. Mit dieser Maßnahme hoffen wir, dass wir den Hallimasch – ein gefährlicher Baumkiller-Pilz – möglichst lang aus der Kultur halten können. Weiterer Nebeneffekt:  Sie stolpern als Kunde nicht über die alten Stöcke.

Ideal ist es, wenn der Boden dazu leicht gefroren ist. Dann verschmiert die Erde nicht und die Fräse lässt sich leichter bewegen. Also müssen wir auch mal sehr früh am Morgen ran – wenn nach klaren Spätwinternächten der Boden noch leicht gefroren ist.

November 2018: Faire Christbäume – für faire Weihnachten

Sie kaufen Fair Trade Produkte? Das können Sie jetzt auch bei Christbäumen tun! Dieses Jahr bieten wir zum ersten Mal Fair-Trees-Christbäume an: Kaufen Sie einen solchen Baum, unterstützen Sie die georgischen Zapfenpflücker bei ihrer gefährlichen Arbeit hoch oben in den Tannenwipfeln.

Wussten Sie schon, dass die Samen der meisten Nordmanntannen aus dem bitterarmen Georgien kommen? Für die dortige Bevölkerung ist die Zapfenernte ein wichtiger Zusatzverdienst. Immer wieder kommt es aber dabei zu tödlichen Unfällen, weil die Zapfenpflücker abstürzen. Sie klettern nämlich ohne Ausrüstung – die können sich die Menschen dort nicht leisten.

Hier kommt die Idee von „Fair Trees“ ins Spiel: Die Zapfenpflücker bekommen einen angemessenen Lohn und zusätzlich eine Kletterausrüstung nach höchstem europäischem Standard. Fair Trees sorgt für die Versicherung der Arbeiter und ihrer Familien.

Wenn Sie bei uns einen Fair Trees Christbaum kaufen, sorgen Sie also

  • …für anständigen Arbeitsbedingungen für die georgische Zapfenpflücker und ihrer Familien

  • …für eine umweltfreundliche Christbaumproduktion.

 Für ein faires Weihnachten für alle!

 

Mehr dazu unter: www.fairtrees.de

Juni 2018: Schafe als Christbaum-Pfleger

Wir haben neue „Mitarbeiter“: 3 Mutterschafe und 3 Lämmer helfen uns beim Freihalten der Kultur.  Bisher waren Mulchmäher und Freischneider mehrmals im Sommer im Einsatz: Unsere vierbeinigen Helfer sind nun fast ebenso gut, und auf jeden Fall leiser…

Der Sommer ist die Zeit des Wachsens. Es grünen aber nicht nur die Bäume, sondern auch die Begleitvegetation explodiert förmlich und bedrängt vor allem die ganz kleinen Tannen.

Bisher wurden die Bäumchen von uns mechanisch mit dem Mulchmäher und dem Freischneider von der Konkurrenzvegetation freigeschnitten – bis zu dreimal im Sommer. Chemische Unkrautbekämpfung ist bei uns tabu.

Unsere tierischen Helfer erledigen nun den Großteil der Arbeit sauber und umweltfreundlich. Bei den Schafen handelt es sich um eine spezielle Rasse, die keine Nadelbäume verbeißt – das wäre nicht so gut. Es handelt sich dabei um Shropshire-Schafe. Ursprünglich stammen sie aus England und waren über Jahrzehnte als Woll- und Fleischlieferanten weltweit begehrt. Heute setzen viele Bio-Produzenten auf die Mithilfe der Schafe.

 

Dürfen wir vorstellen: Unsere tierischen Mitarbeiter: